
5. März 2009 – Wer als moderner, technologieorientierter Journalist etwas wissen will, der googelt. Oder er geht gleich zu Wikipedia und erhält schnell und unkompliziert viele Hintergrundinformationen. Manchmal sind diese leider falsch. So geschehen bei einer Recherche von Spiegel Online, die einen zusätzlichen „Wilhelm“ in die enorme Namensansammlung unseres neuen Wirtschaftsministers zu Guttenberg einfügten, der dort nichts zu suchen hatte. Das Internet ist zwar eine sehr schnelle, aber eben nicht immer zuverlässige Quelle für Informationen. Gefälschte Informationen werden im Internet immer mehr ein Sport, mit dem man dem etablierten Mediensystem eins auswischen will. Auch vor dem Mikroblogging-Dienst Twitter machen solche Informationsfälscher nicht halt. So berichtete der Blog „PR-Kloster“, welcher von der Düsseldorfer PR-Agentur Conosco produziert wird, stolz über twitternde Promis, wie beispielweise Stefan Raab. Nur leider waren diese nicht die Verfasser, sondern lustige Informationsfälscher. Auch wenn diese Fälschung nur für Stunden unentdeckt blieb, beweist sich einmal mehr die alte Journalistenweisheit für alle, die professionell Informationen aus dem Internet verwerten wollen: „Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!“
  Aus dem Web berichtet Landau Media Vorstand Uwe Mommert, leidenschaftlicher Internet User und begeisterter Web 2.0-Fan.
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