Trotz Reue: Kik verharrt im Image-Tief
Die zahlreichen negativen Berichte über den Textildiscounter Kik haben ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt. Nur jeder vierte Bundesbürger kann sich derzeit vorstellen, in den nächsten Monaten bei Kik etwas einzukaufen. Bei dem direkten Konkurrenten C&A erwägt hingegen über die Hälfte der Deutschen demnächst einen Einkauf. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.
Die öffentlich geäußerte Reue sowie die personelle Erweiterung der Geschäftsführung um einen Nachhaltigkeits-Manager scheinen also noch nicht die gewünschte Wirkung zu entfalten. Unter den Kik-Skeptikern beruft sich fast jeder zweite darauf, jüngst etwas Negatives über den Discounter gehört zu haben. Erst dahinter rangiert die Kritik an Art und Qualität des Sortiments. Dass ihnen ganz konkret der Umgang mit den Mitarbeitern bei Kik nicht gefallen würde, gibt allerdings nur ein knappes Drittel der Kik-Kritiker an. Bei seiner Stammkundschaft scheint der Discounter unterdessen immer noch mit den gewohnten Argumenten zu Punkten. So begründen drei von vier Kik-Kunden ihren Einkauf damit, dass ihnen vor allem die Preise gefallen.
© Rainer Sturm / PIXELIO www.pixelio.de Quelle: Toluna QuickSurveys |