Inside Web 2.0: Zwitschern für Fortgeschrittene


insidewebklein.jpg4. März 2010 – Als „Neu-Twitterer“ und Inhaber  eines Twitter-Accounts konsumieren Sie seit der letzten PR-Professional-Ausgabe bestenfalls die ersten Tweets (engl.: to tweet = zwitschern), also die Updates und Nachrichten ausgewählter Benutzer, denen Sie auf Twitter folgen.  Wenn Sie dabei auch über das eine oder andere Doppelkreuz vor Stichwörtern wie „#xynthia“ oder „#cebit“ gestolpert sind, dann bringen wir jetzt etwas Licht ins Dunkel.
 
Hashtags #
 
Um Twitter-Beiträgen einen inhaltlichen Bezug zu einem Themenkomplex zu geben, kann man sogenannte „Hashtags“ benutzen. Vor das Kürzel stellt man einfach ein Doppelkreuz (auch Rautenzeichen genannt) #, danach kommt das Kürzel bzw. Wort, welches das Thema beschreibt. Auf der Twitter Startseite kann man so erkennen, über welche Themen, z.B. #bahn oder #cebit, im Moment besonders häufig gezwitschert wird. Hashtags kann man offiziell definieren und dann auf Service Seiten, wie z.B. http://twitterthemen.de/ verfolgen. Mann kann aber auch einfach Hashtags selber in eigenen Tweets ver-wenden und hoffen, dass andere diese aufgreifen. Will man sehen, was gerade zu einem bestimmten The-ma diskutiert wird, gibt man einfach einen Hashtag im Suchenfeld der Twitter Seite ein (z.B. #bahn). Schon sieht man, was alles so rund um dieses Thema diskutiert wird. Das verwenden von Hashtags hat auch den Vorteil, dass Nutzer, die sie normalerweise nicht auf Twitter verfolgen, ihre Beiträge sehen. Wenn sie sich in die eine oder andere Diskussion einschalten, werden sie so immer mehr „Follower“ gewinnen.
 
Retweets
 
Jeder Nutzer von Twitter verfolgt andere Twitterer. Nachrichten verbreiten sich vor allem dadurch rasend schnell, indem man diese an die eigenen Nutzer weiterverschickt. Eine Twitter-Kurznachricht (ein Tweet) eines anderen wird also meist wörtlich und unkommentiert wiederholt (re(peat) = Wiederholen). Dieses Wei-terversenden nennt man „Retweeten“. Dafür gibt es im Twitter-Universum einige Konventionen und viele Wege. Am einfachsten ist es die hauseigene Retweet-Funktion auf Twitter zu verwenden. Hierzu zeigt man mit dem Mauspfeil auf die Meldung, die man weiterverbreiten möchte. In der unteren rechten Ecke der Nachricht erscheinen die Möglichkeiten „Antworten“ oder „Retweeten“. Wählt man „Retweeten“ aus, wird die Nachricht an die eigenen „Follower“ (also an all jene, die einem auf Twitter zuschauen) weitergeleitet. Man    kann auch nur Teile der Ur-Nachricht verwenden und mit eigenen Anmerkungen versehen. Hier gebietet es die Twitter-Etikette mit einem „via“ und dem Namen des Nutzers, der diese Information ursprünglich getwit-tert hat zu versehen. Bsp.: „Goolge launcht neues Mashup mit Maps. via @frischkopp“. Der Empfänger sieht dann die Quelle Ihrer Information und kann so auch neue Follower kennen lernen.
 
Wenn Sie Ihr Web2.0-Fachchinesisch um weitere wichtige Begriffe erweitern wollen, dann schauen Sie auch in der nächsten Ausgabe hier vorbei. Dann geht es um Direktnachrichten, @-Zeichen und den Follo-wer Friday.

 

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mommert.jpgAus dem Web berichtet Landau Media Vorstand Uwe Mommert, leidenschaftlicher Internet User und begeisterter Web 2.0-Fan.

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